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10.000 Patienten seit 2002 in integra erfolgreich behandelt


Seit 2002 operieren niedergelassene Operateure im Rahmen der integrierten Versorgung im Projekt "integra - neue Wege zur Gesundheit", dem einzigen landesweiten Projekt seiner Art in der gesamten Bundesrepublik Deutschland.
Am 3. Mai 2006 wird der 10.000ste Patient der "integra" nach einem kurzstationären Aufent-halt im Diakoniewerk Halle entlassen.
Und die Zahl der Behandlungen wächst rasant: »Allein im laufenden Jahr rechnen wir mit über 5.000 neuen Eingriffen«, prognostiziert Joachim Keller, Referatsleiter stationäre Einrich-tungen in der Landesvertretung der Ersatzkassenverbände in Sachsen-Anhalt.
Die meisten integra-Patienten entscheiden sich sehr bewusst für einen bestimmten Arzt oder ein bestimmtes Krankenhaus und sind dafür oft sogar bereit, weite Wege in Kauf zu neh-men. Mehr als fünf Prozent aller integra-Patienten kommen aus anderen Bundesländern.

Entscheidende Gründe für diesen Boom liegen offenbar nicht nur in guten Heilungserfolgen.
Auch der Service und die gute Atmosphäre auf den Stationen, das freundliche Personal und beispielsweise das Essen aus eigener Küche kommen bei den Patienten gut an, weiß Keller, aus Patientenbefragungen.

Seit Jahresbeginn untersucht zudem ein interdisziplinäres Team der Universität Magdeburg integra-Behandlungen unter medizinischen, sozialen sowie wirtschaftlichen Gesichtspunkten und vergleicht die Ergebnisse mit Therapien außerhalb der integrierten Versorgung.
»Unser Ziel ist es hierbei, die verschiedenen Behandlungswege objektiv vergleichbar zu ma-chen und neue, für die integrierte Versorgung besonders geeignete Leistungsbereiche zu entdecken«, so Joachim Keller.

Eine Frage hören Hausärzte oft von ihren Patienten: »Muss ich lange ins Krankenhaus?«
»Je kürzer der Klinikaufenthalt, desto kleiner die Sorgen«, sagt Barbara Yokota Beuret, Lei-terin von integra Halle. Vertraute Dinge und Gewohnheiten für längere Zeit entbehren zu müssen, das bedeutet für viele Patienten einen tiefen Einschnitt. Für junge Eltern ist es nicht einfach, die Betreuung ihrer Kinder sicherzustellen, wenn ein Partner ins Krankenhaus muss. Und selbst die Frage, wer sich um die lieben Haustiere kümmert, kann dazu führen, dass Patienten notwendige Operationen vor sich her schieben. »Aber«, weiß die integra-Leiterin,
»eine Nacht zur Überwachung im Krankenhaus, wie bei den meisten "integra-Operationen", lässt sich fast immer organisieren.«

Die Praxis mit inzwischen über 10.000 Patienten zeigt: integra kennt nur Gewinner. Die kur-zen Aufenthalte sparen den Patienten sowohl Zeit, als auch Geld für bestimmte Zuzahlungen und entlasten die Krankenkassen. Die größte Sicherheit ist für den Patienten durch die nachoperative stationäre Unterbringung mit der Infrastruktur eines kompletten Diakoniekran-kenhauses im Hintergrund garantiert. Die hohen Qualitätsstandards werden durch die stren-ge Auswahl der operierenden Ärzte und die unabhängige Qualitätssicherung durch den Me-dizinischen Dienst der Krankenversicherung gewährleistet. Eine bessere Auslastung der personellen und technischen Kapazitäten trägt zur wirtschaftlichen Stärkung der drei Krankenhäuser und der Rehabilitationsklinik bei und sichert letztendlich auch Arbeitsplätze. Durch die erweiterten Leistungsspektren erhöhen sich die Attraktivität von Krankenhausern und niedergelassenen Arztpraxen. Beide Seiten können ihren Patienten mehr bieten und neue Tätigkeitsfelder erschließen.

»Dank einer klaren Arbeitsteilung mit niedergelassenen Medizinern bleiben den "integra-Patienten" Mehrfachuntersuchungen erspart«, erläutert Frau Yokota Beuret. Schließlich sollen die Kranken die Zeit, die sie in der Klinik einsparen, nicht in Wartezimmern verbringen, sondern zu Hause. »Denn dort«, davon ist die gelernte Krankenpflegerin überzeugt, »wird man in aller Regel am besten gesund.«