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integra erhält Janssen-Cilag Zukunftspreis 2006

Preisverleihung am 27. September 2006


 
"integra Halle" ist - stellvertretend für das gesamte "integra"-Netz in Sachsen-Anhalt -
am 27. September 2006 mit dem Janssen-Cilag Zukunftspreis 2006 ausgezeichnet worden.

Janssen-Cilag würdigt mit seinem "Gesundheits-Nobelpreis" (wie ihn Medien einmal nannten) Personen, Organisationen und Einrichtungen, die mit gesellschaftlich wirksamen Innovationen die gesundheitliche Versorgung der Menschen in Deutschland nachhaltig verbessern.
Die siebenköpfige, unabhängige Experten-Jury aus Wirtschaft, Medizin und Medien (u.a. Gero von Boehm, Prof. Dr. Gerd Glaeske und Dr. Franziska Rubin) bewertete die Projekte nach den Kriterien Sozialverträglichkeit, ökonomische Realisierbarkeit, Zukunftspotenzial / Nachhaltigkeit, volkswirtschaftlicher Nutzen und soziale Integrationsfähigkeit.


von links nach rechts : Toon Overstijns, Prof. Dr. Gerd Glaeske, Dr. Franziska Rubin, Ramazan Salman, Jan Hofer, Barbara Yokota-Beuret, Prof. Winfried Hardinghaus, Dr. Marcel Mangen, Prof. Dr. Rolf Kreibich


"integra- neue Wege zur Gesundheit" ist ein Projekt der Ersatzkassen zur Optimierung der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken. Ziel ist, die medizinische Versorgung der Patienten durch Steuerungsprozesse zu verbessern und die Verweildauer in Krankenhäusern zu verkürzen.
"Integra Halle ist ein hervorragendes Beispiel, wie die Wirtschaftlichkeitsreserven im Gesundheitswesen besser genutzt werden können. Die Patienten werden durch eine optimierte Versorgung schneller gesund und die Kassen sparen Kosten. Eine klassische Win-Win-Situation", erklärt Rudolf Hauke, KKH-Vorstandsmitglied, stellvertretend für alle beteiligten Ersatzkassen.

Die Ersatzkassen und ihre Vertragspartner haben mit dem integra-Projekt wesentlich dazu beigetragen, dass Sachsen-Anhalt im Bereich der integrierten Versorgung bundesweit führend hinsichtlich der flächendeckenden Versorgung über mehrere Fachrichtungen ist. Über 12.000 Patienten wurden bisher behandelt. Die Fallzahlen steigen weiter rasant. Das zeigt das enorme Interesse und Vertrauen der Patienten an dieser nunmehr seit vier Jahren existierenden innovativen medizinischen Versorgung.

"Die Ersatzkassen begrüßen im Interesse der Qualität in der medizinischen Versorgung die von der Bundesregierung geplante deutliche Verlängerung der jetzigen Finanzierungsregelung, halten allerdings das Finanzierungsvolumen (1% Regelung) für zu gering und sprechen sich hier für deutliche Nachbesserungen aus", so Hauke.